| In unserer Knowledge Base finden Sie einige Informationen zu den verschiedenen Technologien.
Eventuell sind einige von Ihnen an einer weitergehenden Vertiefung zu gewissen Themen interessiert. Deshalb haben wir zu verschiedenen Themen Links zu dementsprechenden Fachgebietsseiten angelegt.
1. Die Compact Disc
2. Das DVD Format – allgemein
3. Die DVD Audio
4. Das Surround Format
5. Das DTS (Digital Theatre System) und Dolby Digital Format
6. Die Königsklasse - Das 24bit Format
7. Die Multiformat Geräte
8. Mini Disc und DAT (Digital Audio Tape)
9. Wavebereinigung
10. Declicker, Decrackler, Denoiser und Noise Print
11. Stereo expand Room Simulation
12. Spectral Cleaning
13. Reference Frequency Print
14. Pseudo Stereo
Die Compact Disc (CD),
zählt seit Ihrer Einführung Anfang der 80er Jahre zum Standardmedium der digitalen Musikaufzeichnung. Dies wird sich auch in den nächsten Jahren nicht grundlegend ändern.
Die SACD (Super Audio CD) steht hier als Nachfolger bereits in den Startlöchern. Durch die Einführung der Hybrid SACD, bei der sich sowohl eine standardmäßige CD-Spur als auch eine hochauflösende 24 bit-Spur befindet, könnte diesem Medium in den nächsten Jahren einen erhebliche Aufschwung verleihen.
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Das DVD Medium – allgemein
Die DVD wurde hauptsächlich für die Film Industrie entwickelt. Sie sollte somit die VHS Video Cassette ablösen. Dies ist auch mit einem in dieser Form nicht zu erwartenden Erfolg eingetreten. Die Verkaufszahlen lagen von Beginn an weit über denen die bei der Einführung der CD erreicht wurden. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch die Musikindustrie auf dieses Medium aufmerksam wurde. Bei Aufzeichnungen von Live Konzerten und anderen Musikproduktionen findet man immer häufiger DVD Produktionen.
Zur Tonaufzeichnung werden hierbei allerdings hauptsächlich komprimierte Tonformate verwendet, da bei DVD-Video der Bildqualität die höchste Priorität eingeräumt wird. Lesen Sie hierzu mehr im Kapitel DTS und Dolby Digital.
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Die DVD Audio
Neben der SACD zählt die DVD Audio zu dem Format das die Wiedergabe des hochauflösenden 24bit-Formats unterstützt. Auf einer DVD Audio befindet sich kein Videomaterial. Lediglich einzelne Titel können unter Umständen mit Bildmaterial versehen werden. Hieraus ist unschwer zu erkennen das bei der DVD Audio die Priorität ganz eindeutig auf höchstmöglichste Musikqualität ausgelegt ist.
Zum Leitwesen vieler Konsumenten sind DVD Audio Discs mit Standard DVD Video Playern nicht kompatibel.
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Das Surround Format
Mit der Einführung der DVD hielt auch das Surround Format Einzug in die Medienwelt. Hierbei werden bei Filmen realistische Raumeindrücke mit zusätzlichen Umgebungseffekten erzeugt. Die Musik macht sich dieses Verfahren in einer ähnlichen Form zu Nutze. So kann unter anderem die Räumlichkeit einer Musikaufzeichnung sehr detailliert abgebildet werden, sodass der Zuhörer beispielsweise den Einduck einer Konzertsaal-Atmosphäre miterleben kann. Auch Studioaufnahmen werden meistens detaillierter und transparenter abgebildet.
Es gibt hierbei mehrere Variationen zur Nutzung und Konfiguration des Lautsprechersystems. Manche Toningenieure schöpfen das volle 5.1 Potenzial aus, andere widerum nutzen ausschließlich die 4.0 bzw. 2/2 Abmischung (2 Front Speaker / 2 Rear Speaker). Wir haben uns hierbei für die 2 Variante entschieden, da diese den Anforderungen historischer Musikaufnahmen am besten gerecht wird.
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Das DTS (Digital Theatre System) und Dolby Digital Format
Wie bereits erwähnt, wird sowohl das DTS, als auch das Dolby Digital Verfahren hauptsächlich auf Film DVD’s verwendet. Doch auch die Musikindustrie hat dieses Format für sich entdeckt.
Bei beiden Verfahren handelt es sich um komprimierte Musikformate, allerdings mit einem hervorragenden Klangspektrum. Viele bereits erschienene Musiktitel im DTS beziehungsweise Dolby Digital Format stellen dies eindrucksvoll unter Beweis.
Auch wir produzieren in beiden Formaten da dies derzeit der Standard aller Surroundproduktionen auf DVD Video ist.
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Die Königsklasse – Das 24bit Format
Das 24bit Format zählt derzeit zum hochwertigsten Wiedergabeformaten im Audiobereich. Das aufgezeichnete Originalsignal wird hierbei am besten reproduziert. Viele sprechen von einem vollerem und wärmeren Klang, ähnlich wie bei Analogaufnahmen. Bei CD Produktionen wurde dies ja von den meisten Analogliebhabern zu Recht kritisiert, da der Sound auf CD manchmal sehr statisch und steril klingen kann.
Das Problem ist widerum das, das man dieses Format ausschließlich auf DVD Audio Geräten abspielen kann. DVD Video-Player der neusten Generation, können jetzt zumindest 24bit Signale wiedergeben, aber nur dann wenn diese auf einer DVD Video Disc aufgezeichnet wurde.
Wichtig ist, dass CD-Player das 24bit Format nicht unterstützen. Einige von Ihnen werden dies nun unter Umständen nicht verstehen, da es zwischenzeitlich immer mehr CD-Aufnahmen mit der Aufschrift „24bit recording“ gibt. Und genau die Aufschrift „recording“ beinhaltet den exakten Hinweis. Diese Aufnahmen wurden mit der hochauflösenden 24bit-Technologie aufgezeichnet, auf der CD befindet sich aber nach wie vor ein 16bit / 44,1khz Audiostream. 16bit ist ein festgelegter Standard bei CD Produktionen. Ein 24bit-Stream würde zudem vom Umfang her nicht auf eine CD passen.
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Die Multiformat Geräte
Die Audio Industrie musste auf Grund der verwirrenden Vielfalt von Geräten und den dadurch bedingt rückläufigen Verkaufszahlen im Gerätebereich schnell reagieren.
So erschienen in den letzten Jahren immer mehr Multiformat-Geräte. Anfänglich noch zu unerschwinglichen Preisen die jenseits der 2.000 Euro Grenze lagen. Zwischenzeitlich hat der Markt diese Geräte positiv angenommen. Viele Konsumenten müssen sich nun nicht mehr beim Kauf von Audioaufnahmen auf gerätegebundene Formate festlegen. Alle Geräte haben nämlich einen gemeinsamen Vorteil – sie unterstützen ausnahmslos alle Formate. Dies reicht von den Formaten MP3 bis hin zur hochauflösenden SACD. Auch Foto- oder typische Computer Formate können teilweise wiedergegeben werden.
Fast alle großen Hersteller bieten diese Geräte zwischenzeitlich in den unterschiedlichsten Preisklassen an.
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Mini Disc und Digital Audio Tape
Beide Formate spielen derzeit im Audiobereich keine große Rolle mehr. Die Mini Disc wurde als potenzieller Nachfolger der Compact Cassette auf den Markt gebracht, ist aber in den letzten Jahren immer mehr durch das MP3 Format vom Markt verdrängt worden. Kaum ein großer Gerätehersteller kümmert sich noch um dieses Thema. Das gleiche gilt für das DAT (Digital Audio Tape) Medium. Hier gestaltete sich schon der Start alles äußerst problematisch. Zum einen war der Preis der Geräte viel zu hoch, zum anderen war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass die bespielbare CD das Medium der Zukunft sein würde. Heute werden DAT Geräte fast ausschließlich noch in Studios eingesetzt, und auch hier haben bereits andere Technologien dieses Medium weitestgehend verdrängt.
Trotzdem werden bei unseren Produktionen auch diese Formate berücksichtigt, allerdings nur auf entsprechende Anfragen.
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Wavebereinigung
Audiosignale werden in sogenannten „Waves“ (Wellenlinien) abgebildet. Ein Störgeräusch wird durch starke, spitze Ausschläge, und einem unregelmässigen Verlauf dargestellt. (Abb 1)
In der Wavebereinigung wird diese Abweichung lokalisiert, und anschließend automatisch korrigiert. (Abb.2)

Abb. 1 (links): Typisches Abbild von Störgeräuschen
Abb. 2 (rechts): Wavekurve nach der Wavebereinigung
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Declicker, Decrackler, Denoiser und noise print
Hierbei handelt es sich um die klassischen Störgeräusch Entferner, hier allerdings in der professionellen Form.
Mit dem Declicker werden hauptsächlich sehr intensive Störungen entfernt, zum Beispiel den Knackgeräuschen auf einer Schallplatten. Das Decrackler Tool beseitigt hingegen permanente Hintergrundstörungen, die beispielsweise bei Schallplatten durch festsitzende Staubrückstände in den Rillen erzeugt werden. Der Denoiser reduziert das Grundrauschen einer Aufnahme, was allerdings sehr vorsichtig analysiert und beseitigt werden muss. Dies geschieht mit Hilfe des sogenannten Noise prints.

Abb. 1: Declicker, Decrackler

Abb. 2: Denoiser

Abb. 3: Noise Print
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Stereo Expand (Stereo Enhancement)
Dies ist ein typisches Klangverbesserungstool. Das in Abbildung 1 gezeigte Stereospektrum bewegt sich zu stark in der Mitte. Bei den meisten Analogaufnahmen ist dies fast immer der Fall. Das Stereo Spektrum sollte hier also möglichst neu justiert werden. Ein korrekt ausgesteuertes Stereo Spektrum zeigten wir in Abbildung 2.

Abb. 1: Ein nicht optimal eingestelltes Stereo Spektrum.
Der Sound bewegt sich zu stark in der Mitte des Klangfeldes.

Abb. 2: Besser. Hier bewegt sich der Sound im Raum.
Das Musiksignal wird allgemein transparenter.
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Raumsimulation
Die Raumsimulation wird fast ausschliesslich bei sehr dumpf klingenden Aufnahmen moderat eingesetzt.
Die Technologie kann an dieser Stelle aufgrund Ihrer Komplexität nicht eingehend dargestellt werden
Interessierte erhalten hier Informationen zum Thema Convolution Technologie.

Abb. 1: Mixer zur Room Simulation
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Spectral Cleaning
Einige von Ihnen werden sich fragen, muss „Spectral cleaning“ sein, und wenn ja warum ist dies so kostenintensiv?
Zum Thema Notwendigkeit lässt sich generell sagen, dass diese Form des digitalen Restaurationsprozesses nicht zwingend notwendig ist. Mit den professionellen Standardbehandlungen werden bereits überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielt, und generell reicht dies für einen exellenten Hörgenuss vollkommen aus. Für absolute „Reinheit“ ist dieser Prozess aber ohne jede Frage das absolute Highlight am Ende eines jeden Restaurationsprozesses.

Abb. 1: vor der manuellen Behandlung

Abb. 2: nach der manuellen Behandlung
Die Frage des Preises.
Da die gesamten Bearbeitungen manuell durchgeführt werden müssen, könnte die Frage eher lauten, wie kann es sein, dass dieser Prozess so kostengünstig durchgeführt werden kann. Immerhin kostet eine Audiominute lediglich 0,50 Euro.
Die Nachbearbeitung einer normalen LP ist hierbei extrem zeitaufwendig. Je nach Störungsanteilen in der Aufnahme, kann dieser Prozess unter Umständen mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Um hierbei in einem fairen Preissegment zu bleiben, berechnen wir diese Leistung in 2 Preisstufen.
Bevor Sie diesen Service jedoch in Anspruch nehmen, sollten Sie sich zunächst erst einmal folgende Fragen stellen:
- Gibt es Aufnahmen bei denen Sie keinerlei Kompromisse in der Audio Qualität akzeptieren und eingehen möchte?
Bei Audio Puristen wird diese Frage wahrscheinlich immer mit der Antwort „alle Aufnahmen sind für mich wertvoll“ enden. Darum möchten wir Ihnen bei der Entscheidung helfen, denn manchmal ist dieser Prozess auch garnicht nötig.
In unserem Standard Restaurationsprozess können wir leicht ermitteln wie stark eine Aufnahme beschädigt ist. Wenn Sie es wünschen, können wir uns anschliessend mit Ihnen in Verbindung setzen, und Ihnen unsere persönliche Einschätzung der Notwendigkeit eines Spectral cleanings mitzuteilen. Danach können Sie entscheiden ob Sie diesen Service in Anspruch nehmen möchten.
- Befindet sich Ihre Aufnahme unter Umständen schon in der „Carat 24“ Datenbank?
Im Moment wird dies zunächst erst einmal nur für Liebhaber der Brass Band Musik gelten, da Carat 24 in diesem Segment schon über einige Master Aufnahmen verfügt. Dies wird sich in den nächsten Monaten aber grundlegend ändern. Einzelheiten erfahren Sie über unsere monatlichen Updates auf dieser Webseite.
Der Vorteil hierbei ist, das Carat 24 eine Anzahl hochwertiger Aufnahmen für spätere Produktionen auf SACD, HD-DVD oder Blue-Ray Disc produziert. Hierbei wurden Standards festgelegt, und diese beinhalten eine Restauration auf allerhöchstem technischem Niveau. Dies beinhaltet ausnahmslos alle Prozesse, und somit auch das Spectral cleaning.
Das Spectral cleaning zählt zu einem der fazinierendsten Prozesse im gesamten Restaurationsablauf, und führt zu erstaunlichen Ergebnissen. Von vielen Musikliebhabern werden die Resultate teilweise kaum für möglich gehalten. Der Musik Purist wird diesen Weg mit Sicherheit wählen um seine historischen Aufnahmen neu zu erleben. Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, klicken Sie hier.
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Reference frequency print (sound clone)
Dies ist ein sehr spezielles und aufwendiges Verfahren zur Soundaufbesserung. Als Basis wird ein „Reference frequency print“ erstellt. Dieser wird in Form eine Frequenzkurve dargestellt und das historische Audio Ausgangsmaterial kann jetzt individuell an dieses Optimum angepasst werden. Hierbei werden in einem FFT Filter 1024 Frequenzbänder angesprochen, die die Arbeit der Feinjustierung übernehmen. Soundveredelung der ganz besonderen Art.
Pseudo Stereo
Es besteht zusätzlich die Möglichkeit Mono Aufnahmen in Stereo Aufnahmen zu wandeln. Hier wollen wir jedoch bei der Wahrheit bleiben. Es handelt sich lediglich um eine Pseudo Stereo Aufbereitung. Hierbei wird das Monosignal in ein räumliches Signal umgewandelt. Dies klingt aber erstaunlich nah an Stereo, und bessert fast jede Monoaufnahme um ein vielfaches auf.
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